Fortbildung für die integrierte Leitstelle

Wir unterstützen die Kreis-Wasserwacht Landsberg bei einer Fortbildung für Disponenten

An einem sonnigen Freitagmittag trafen sich einige Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck (ILS) zur Fortbildung am Ammersee mit der Kreis-Wasserwacht Landsberg. Die ILS ist unter der Notrufnummern 112 erreichbar und damit nicht nur für die Alarmierung der Feuerwehr und des Landrettungsdienstes zuständig, sondern auch für die Einsatzkräfte auf dem Wasser.

Nach einem internen fachlichen Input in der ILS erfuhren die Mitarbeiter der ILS von Siegfried Dumbsky, Maurizio Kaiser und Christoph Ruml die Besonderheiten der Wasserrettung am Ammersee und im Landsberger Landkreis. Besonders die gute Zusammenarbeit zwischen der ILS und den Wasserwachten sollte dabei gestärkt und vertieft werden.

Nach dem theoretischen Teil in der Wasserrettungsstation Schondorf fuhren die Disponenten mit Clemens Kalinowski und Frederik Riedel eine Runde um den See und sahen sich einige Ammersee-Eigenheiten und Einsatzschwerpunkte an. Dabei wurden auch die Übergabestellen an den Landrettungsdienst besprochen.

In Dießen kehrten die Leitstellenmitarbeiter noch an der Wasserwacht-Station ein. Hier hatten die Disponenten noch die Möglichkeit Thomas Forstner als weiteren Einsatzleiter Wasserrettung kennen zu lernen und sich die Unterschiede zwischen einem Propeller- und Jet-Boot anzusehen.

Ein rundum gelungener Tag, der die eh sehr positive Zusammenarbeit zwischen der ILS und den Wasserwachten noch weiter stärken wird.

Hand in Hand

Spontane Zusammenarbeit mit Schweizer Rettern in Utting

Bei bestem Wetter waren zwei Rettungssanitäter der Wasserwacht Utting auf ein erstes Eis an der Uttinger Uferpromenade verabredet. Durch Passanten wurden die beiden auf eine Person am Dampfersteg mit einem medizinischen Problem aufmerksam.

Die Wasserwachtler ließen umgehend ihr Eis zurück und halfen sofort der Person. Im selben Moment trafen zwei zufällig anwesende Rettungssanitäter aus der Schweiz ein. Gemeinsam begann das multinationale Helferteam mit der Versorgung des Patienten, während eine Helferin der Wasserwacht Utting direkt medizinisches Material zur Bestimmung von Vitalparametern aus der nahegelegenen Wasserrettungsstation im Strandbad holte. Passanten hatten bereits vorbildlich den Notruf abgesetzt. Nach kurzer Lagebeurteilung durch die fachkundigen Einsatzkräfte wurde auch ein Notarzt nachbestellt. Gemeinsam mit den Schweizer Rettern unterstützten die Uttinger den örtlichen Landrettungsdienst und Notarzt bei seiner Arbeit.

Anhand von einheitlichen Schemata zur Abarbeitung von Notfällen konnten die schweizer und deutschen Helfer perfekt zusammenarbeiten.


Symbolbild

April April! Wasserwacht übernimmt gebrauchtes Löschfahrzeug

Schlüsselübergabe im Uttinger Feuerwehrhaus

Die Wasserwacht Utting übernimmt das gebrauchte Löschfahrzeug vom Typ LF 16 der Freiwilligen Feuerwehr Utting, welches im Herbst durch ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20/16) ersetzt wird. Das Feuerwehrfahrzeug aus dem Jahr 1990 wird zum effektiven Gerätewagen Wasserrettung umgerüstet. Unter anderem erhält das Fahrzeug ein Automatikgetriebe der Firma Allison und einen sogenannten Schnorchel um die Watfähigkeit zu steigern. „Besonders durch die große Bodenfreiheit und den Allrad-Antrieb ist das Fahrzeug an nahezu allen Gewässern im Landkreis einsetzbar“, berichtet Florian Hoffmann, zweiter Kommandant der Feuerwehr Utting, bei der symbolischen Schlüsselübergabe im Uttinger Feuerwehrhaus. Christoph Ruml, Stellv. Technischer Leiter der Kreis-Wasserwacht Landsberg, freut sich über den Neuzuwachs im Landkreis, „die Schlagkräftigkeit der Wasserwacht wird weiter gestärkt und die sogenannten Kategorie 3 Boote des Ammersees haben endlich ein geeignetes Zugfahrzeug um an entlegenen Gewässern im Landkreis eingesetzt zu werden.“

Bereits kurz nach der Übergabe werden die ersten neuen Ausrüstungsgegenstände, wie zum Beispiel der Eisrettungsschlitten, auf dem Fahrzeug verladen. Frederik Riedel, Stellv. Technischer Leiter der Wasserwacht Utting, freut sich besonders die Mobilitätslücke der Wasserwacht zwischen den Landkreisgewässern und dem Ammersee schließen zu können. „Bisher waren lediglich die Wasserwachten in Dießen und Schondorf am Ammersee mit mobilen Einheiten ausgestattet. Das neue Großfahrzeug ist ein wahrlicher Wurf für die Einsatzstärke der Ortsgruppe.“, so Riedel.

„Besonderen Dank geht der Gemeinde Utting zu“, so Ruml, „die es als Selbstverständlichkeit ansieht, das Fahrzeug kostenfrei der Wasserwacht zur Verfügung zu stellen.“ Der Umbau zum Gerätewagen Wasserrettung findet natürlich in Eigenleistung statt, ergänzte Riedel.

Das Fahrzeug wird weiß lackiert und entsprechend dem Hochsichtbarkeitskonzept des Rettungsdienstes in Bayern beklebt werden.

Christoph Ruml und Florian Hoffmann beladen den zukünftigen GW Wasserrettung probehalber mit dem neuen Eisrettungsschlitten.

Sollten Sie sich bereits mit uns gefreut haben, müssen wir Sie leider enttäuschen. Die Idee, dass wir das auszumusternde Fahrzeug der Uttinger Feuerwehr übernehmen, war nur ein kleiner Aprilscherz.