Aufgaben

Rettungsdienst

Die Hauptaufgabe der Wasserwacht besteht darin, den Rettungsdienst auf dem Wasser zu stellen. Daher sind wir zu jeder Tages- und Nachtzeit in der Lage, auf Anforderung der Rettungsleitstelle auszurücken um Verletzten, Erkrankten oder in Not geratenen Personen auf dem Ammersee zu helfen. Diese Hilfe ist für Sie als Bürger kostenlos, denn eine Rettung übernimmt die Krankenkasse, egal ob auf dem Wasser oder an Land.
Wir sind aber nicht nur auf dem Wasser für Sie da, auch helfen wir während unserer Wachdienste bei jeglichen Unfällen und Medizinischen Notfällen in der Gewässernähe, um die Zeit bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungswagen zu überbrücken. Dies ist besonders im Sommer immer öfter von großer Bedeutung, da die Straßen in Seenähe meist so zugeparkt sind, dass der anfahrende Rettungswagen sehr lange braucht um sich bis zum Notfallort vorzuarbeiten.
Info: Rettungsdienst in Bayern

Sachbergungen

Sie sind keine unserer Hauptaufgaben, aber Sachbergungen machen dennoch einen großer Teil unserer Tätigkeiten bei der Wasserwacht aus. So müssen häufig aufgelaufene Schiffe im Rahmen des Naturschutzes aus dem Schilf entfernt werden, wir führen aber auch kleine und größere komplexe Bergungen für Bootsbesitzer durch. Weil dies aber keine Standardaufgabe für den Rettungsdienst ist, müssen wir für Bergungen eine Rechnung stellen, da diese selbstverständlich nicht von den Krankenkassen bezahlt werden. Der Abrechnungstarif hierfür ist bayernweit – in Abstimmung mit den Durchführenden im Wasserrettungsdienst (Wasserwacht und DLRG) – einheitlich geregelt. Bei Fragen rund um das Thema Sachbergungen stehen wir Ihnen natürlich gerne unter info@wasserwacht-utting.de zur Verfügung.

 

Mobile Schnelleinsatzgruppe

Zusätzlich zu ihrem aktiven Dienst bei der Wasserwacht Utting, unterstützen einige unserer Mitglieder die mobile Wasserrettungs-SEG der Wasserwacht OG Dießen. Diese ist zuständig für den Wasserrettungsdienst an allen Gewässern, die nicht mit einer festen Wasserwacht Station ausgestattet sind, wie z.B. der Lech oder divere kleinere Badeseen. Auch kann die mobile SEG im Rahmen des Katastrophenschutzes alarmiert oder als Unterstützungskomponente an den Ammersee gerufen werden.