Fachsanitäterlehrgang abgeschlossen

Drei weitere Fachsanitäter für die Ortsgruppe

Qualifizierte notfallmedizinische Erstversorgung ist sowohl ordnungsgemäße Aufgabe, als auch alltägliche Notwendigkeit im aktiven Dienst der Wasserwacht. Jede Einsatzkraft sollte daher eine strukturierte und praxisorientierte notfallmedizinische Grundausbildung erhalten.

Notfallsituationen beginnen plötzlich und bedeuten meistens außerordentlichen Stress. Um trotzdem richtig, schnell und effektiv reagieren zu können, ist es unumgänglich ein standardisiertes notfallmedizinisches Vorgehen gelernt und trainiert zu haben. So kann jederzeit darauf zurückgegriffen werden. Sowohl im Bereich des Rettungsdienstes als auch in der klinischen Versorgung von Notfallpatienten wird weltweit nach sinnvoll strukturierten Schemata vorgegangen.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden haben sich Sarah Degle, Dominic Wieser und Christian Thurner von unserer Ortsgruppe im BRK-Kreisverband Landsberg zum Fachsanitäter bzw. zur Fachsanitäterin ausbilden lassen.  Sie haben sich in einem mehrwöchigen Kurs den Anforderungen der standardisierten Notfallmedizin gestellt und am Samstag, den 18.11.2017 mit einer schriftlichen und mehreren praktischen Prüfungen erfolgreich abgeschlossen.

Mimen für die realistische Notfalldarstellung

Das Jugendrotkreuz Landsberg übernimmt immer die realistische Notfalldarstellung für die praktischen Prüfungen. Dabei werden erfahrene Sanitäter zu Verletzten oder erkrankten Personen geschminkt. Sie spielen die Notfallsituationen realitätsnah vor und gehen dabei auf die Behandlung der Anwärter zum Fachsanitäter ein. Mit einigen solchen Mimen hat die Ortsgruppe Utting das Jugendrotkreuz unterstützt.

Ausbildung ist das halbe Leben

Ausgebildet, weitergebildet und zum Ausbilder fortgebildet

Nur durch ständiges lernen, fortbilden und ausbilden können wir den Wasserrettungsdienst in dieser gewohnt hohen Qualität aufrecht erhalten. Die Wasserwacht-Ortsgruppe Utting nimmt auch die Aufgabe als Ausbilder in Eigenregie gerne in die Hand. Um dies aber über einen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten, muss man die Ausbilderposition auf mehrere Schultern verteilen.

In den Monaten Oktober und November haben sich einige Mitglieder der Ortsgruppe ausbilden lassen bzw. weiterentwickelt um am Ball zu bleiben. Julia Hirschmiller und Michael Kaiser haben den Lehrgang zur „Erwachsenengerechten Unterichtsgestaltung“ besucht. An zwei Wochenenden lernten die Teilnehmer methodischen und didaktischen Lehrgrundsätze und haben somit die Grundeingung zum Ausbilder bzw. zur Ausbilderin erworben.

Zwei neue Ausbilder R

Der „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“ ist die Grundausbildung für unsere Helferinnen und Helfer. Adrian und Frederik Riedel haben sich in mehreren Wochenenden zum Ausbilder fortbilden lassen. Inkludiert ist der „AED-Instruktor Wasserrettung“, mit welchem den Beiden die Möglichkeit offen steht, unsere Mitglieder in der Reanimation mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED) zu schulen.

Lehrgang zum Einsatzleiter

Um im Einsatz taktisch die richtigen Maßnahmen durchführen zu können, hat Christoph Ruml die Grundqualifikation zum Einsatzleiter Wasserrettung erworben (Führungskräftelehrgang Teil 4).

Ausbildung zum Einsatzleiter Wasserrettung