• Wasserwacht Utting 99/2 IRB Schlauchboot
    Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

  • Bergung eines gekenterten Katamaran durch die Wasserwacht Utting am Ammersee
    Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

  • Mit Sicherheit am Wasser.

    WASSERWACHT Utting

  • Helfer vor Ort Einsatz mit Hubschrauber und Quad der Wasserwacht
    Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

  • Bergung Katamaran durch Wasserwacht Utting und Schondorf am Ammersee
    Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

  • Rettungswagen, Notarzt und Einsatzleiter Wasserrettung in Utting am Ammersee
    Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

  • Wasserwacht Utting Schlauchboot 99/2 IRB Lava Marine RTB 1
    Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

  • Quad Helfer vor Ort Wasserwacht Utting
    Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

  • Mit Sicherheit am Wasser.
    Mit Sicherheit am Wasser.

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  • Rettungsübung bei der Feuerwehr Utting
    Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

  • Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

Autor: Christoph Ruml

Trockenanzüge für unsere Wasserretter

Immer besser auch für die kalte Jahreszeit gewappnet

Wasserrettungseinsätze kommen zu jeder Tages- und Jahreszeit und auch bei jedem Wetter. Ob bei 30 °C und windstille oder bei Minusgraden und Schneegestöber. Immer wieder zieht es Wassersportler auf den Ammersee.

Um unsere Einsatzkräfte auch bei sehr kaltem Wetter optimal zu schützen, haben wir Trockenanzüge angeschafft. Zudem schützen diese speziellen Anzüge unsere Helfer beim Einsatz in kontaminierten Gewässern (zum Beispiel durch Öl). Bei dem neuen Modell handelt es sich um den „Racing Classic Drysuit“, hergestellt von Marinepool.

Vielen Dank an unsere Fördermitglieder und Spender, ohne die diese Anschaffung nicht möglich gewesen wäre!

Ersatzboot im Dienst

d’Bayern mit Motordefekt

Normalerweise schleppt die Wasserwacht andere Segler, Motorbootfahrer oder sonstige Wassersportler ab. Leider musste das Motorrettungsboot der Wasserwacht Utting bei einer Übung selbst abgeschleppt werden. Völlig unvermittelt hat das Boot kein Gas mehr angenommen. Der Benzindruck fehlt.

Gut, dass auch hier die Wasserwachten im Kreis Landsberg zusammen helfen. Kurzerhand haben wir ein Schlauchboot der Wasserwacht Dießen als Ersatz in Betrieb genommen. Natürlich können wir mit diesem Einsatzmittel nicht alle Einsatzlagen bewältigen, sind aber trotzdem extrem schnell vor Ort und können Menschen aus dem Wasser retten.

Seit Freitag steht nun eins der beiden Bezirks-Ersatzboote bei uns in Utting. Ein Boot mit Baujahr 1971, damit deutlich älter als unser Flagschiff d’Bayern. Früher war dieses Boot bei der Wasserwacht Bad Aibling im Einsatz.

Bereits in den ersten drei Tagen im Dienst konnte mit dem Reserveboot zwei Einsätze abgearbeitet werden.

Wir möchten uns herzlich beim Wasserwacht-Bezirk Oberbayern und der Wasserwacht Dießen für die Leihgaben bedanken und können so unsere Einsatzbereitschaft weiterhin sicherstellen.

Bezirks-Ersatzboot im Einsatz vor Utting
Noch auf dem Trailer: Ersatz für d’Bayern am Ammersee

Rettung in letzter Sekunde

Insgesamt fünf Personen wurden vor dem Ertrinken gerettet

Am Sonntag, den 23.05.2021, wurden die beiden Motorrettungsboote der Wasserwacht Utting gegen 15:25 Uhr auf eine durchgekenterte Jolle vor dem Uttinger Freizeitgelände aufmerksam. Sofort machten sich die beiden Einheiten auf den Weg und waren ca. drei Minuten nach der Kenterung vor Ort.

Vor Ort stellte sich die Lage dramatisch dar. Drei Personen, darunter ein Kind, waren unter dem Bootrumpf eingeschlossen und in Leinen verfangen. Ein weiteres Kleinkind trieb hilflos um das Segelboot herum.

Die Wasserretter der Wasserwacht leiteten sofort die Rettung mittels Nottauchgängen ein. Die drei Personen konnten von den Rettungsschwimmern aus den Leinen befreit und unter dem Boot herausgetaucht werden. Zusätzlich kam die Wasserwacht Schondorf zur Hilfe und unterstützte bei der Bergung des Bootes.

Zeitgleich wurden weitere Einheiten der Wasserrettung, darunter auch Taucher, sowie Kräfte des Landrettungsdienstes (Rettungswagen und Notärzte), ein Rettungshubschrauber und die Einsatzleitung alarmiert.

Nur durch das sofortige Eingreifen der bestens geschulten Wasserretter (Ausbildungszeit ca. 100 Stunden) konnten die Personen vor dem Ertrinken gerettet werden. Dies bestätigt wieder die Wichtigkeit der Einsatzbereitschaft im Rahmen des Wachdienstes am See.

Die Segler konnten an den Landrettungsdienst übergeben werden und wurden sofort Notärztlich behandelt.

Im Folgenden mussten noch weiteren fünf Segelbooten zur Hilfe geeilt werden.

Bei einem Einsatz vor Holzhausen musste ein weiterer Segler völlig entkräftet aus dem Wasser gerettet werden. Auch dieser Segler wurde von den Wasserwachten direkt nach der Rettung an den Notarzt übergeben und zur weiteren Behandlung in eine Klinik transportiert.

Im Einsatz waren die Wasserwachten aus Utting und Schondorf. Die vorsorglich alarmierten Taucheinheiten konnten noch auf Anfahrt abbestellt werden.

Gegen 17:00 Uhr endete die Einsatzserie vor Utting.

Symbolbild Wasserwacht Utting 99/2
Symbolbild

Neuwahlen der Vorstandschaft

Konstante Linie mit neuem Schwung

Am 12.02.2021 haben wir in der Schulturnhalle der Grundschule Utting unter sehr strengen Corona-Auflagen die Vorstandschaft der Ortsgruppe turnusmäßig neu gewählt. Neben sehr vielen bekannten Gesichtern kommen mit der Neuwahl auch einige neue Funktionsträger in die Ortsgruppenleitung.

Markus Leiter wurde in seinem Amt als Vorsitzender der Ortsgruppe bestätigt. Sein bisheriger Stellvertreter Christoph Riedel trat nicht mehr zur Wahl an. Neu an seiner Seite als Stellvertreterin ist Sarah Degle.

Der bisherige Stellvertretende Technischer Leiter Frederik Riedel hat nun das Amt des Technischen Leiters inne. Ihn unterstützt sein neugewählter Stellvertreter Christoph Ruml. Christopher Hoffmann verlässt damit die Vorstandschaft.

Einstimmig wurde auch der Kassier Stefan Steinbrückner in seinem Amt bestätigt.

Nach 12 Jahren gibt Michael Kaiser die Leitung der Jugend in die Hände seiner bisherigen Stellvertreterin Lena Thurner. Der bisherige Gruppenleiter Simon Strobl wird Lena als Stellvertreter unterstützen.

In der konstituierenden Sitzung ist auch Dr. Birgit Bachl wieder als Wasserwacht-Ärztin im Amt bestätigt worden.

Alles in allem eine gute Mischung aus neuem Wind mit starker und zuverlässiger Beständigkeit. Dies brachte auch Bürgermeister Florian Hoffmann in seinen Grußworten an: „Es ist ein gutes Gefühl, einen sehr verlässlichen Partner für die Gäste und Einwohner von Utting zu haben.“

Helfer vor Ort im Dienst

Erste Einsätze für den Helfer vor Ort (HvO) Utting

Seit diesem Wochenende ist unser Einsatz-Quad offiziell als „Helfer vor Ort“ gemeldet.

Sobald unsere Station besetzt ist, alarmiert die ILS Fürstenfeldbruck das Quad, wenn es in Utting zu einem medizinischen Notfall kommt. Ausgerüstet mit Norfallrucksack und Defibrillator (AED) können unsere Wasserretter so schon wenige Minuten nach der Alarmierung lebensrettende Maßnahmen ergreifen.

Am heutigen Sonntag kam das Quad drei Mal zum Einsatz. Zudem rückte unser Rettungsboot im Laufe des Nachmittags zu zwei Einsätzen aus.

Erfolgreicher Kurs

Sechs Mitglieder absolvierten erfolgreich die Prüfung zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst. Diese bildet den Einstieg in die Ausbildung zum Wasserretter. Lehrinhalte sind Einsatztaktik, Reanimation, Umgang mit belastenden Situationen und die Rettung von Ertrinkenden. Herzlichen Glückwunsch an die Teilnehmer!

Einsatz-Quad als Helfer vor Ort beim ersten Einsatz: schwerverletztes Kind
Reanimationsübung bei der Ausbildung zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst

Die Flagge weht wieder

Wachdienst-Beginn in Utting

Noch ist es wolkig, als Wachleiter Marcus Müller gegen neun Uhr die Wasserwacht-Fahne am Fuß des Uttinger Sprungturms hisst. Die Pause zwischen dem letzten Wachdienst des vergangenen Jahres und dem heutigen Saisonauftakt war noch nie so lange. Normalerweise wird bei den Uttingern bereits Mitte April das erste Mal Flagge gezeigt. Aufgrund der Corona-Ausgangsbeschränkungen wurde der Wachdienstbeginn dieses Jahr nach hinten verschoben. Natürlich waren die Helfer aber über Piepser für akute Notfälle immer erreichbar.

Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück teilt Marcus Müller seine Wachmannschaft für den heutigen Tag ein. Nachdem das Strandbad noch geschlossen ist, fällt Marcus dies besonders leicht. Dienst wird nur noch zu viert, also in der Minimalbesetzung, gemacht. Im Einsatzfall rücken alle vier Wachgänger gemeinsam mit dem Motorrettungsboot aus – oder helfen zu zweit mit dem Quad, um bei lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen in Utting Hilfe zu leisten.

Abstand und Hygiene sind das A und O

Den vier Wachgängern ist klar, dass das Ansteckungsrisiko durch das neuartige Corona-Virus auch vor ehrenamtlichen Helfer nicht halt macht. Alle Mitglieder durchliefen Online-Schulungen, welche sie auf die Hygiene- und Desinfektionsregeln und den besonderen Umgang mit Infektionspatienten vorbereiteten.

Auch beim Wachdienst gibt es klare Regeln: Abstand halten (wann immer möglich), auf dem Boot wird ein Mund-Nasen-Schutz getragen und Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen werden verstärkt durchgeführt.

Jetzt musste es schnell gehen

Lange war nicht bekannt, wann der Wachdienst am Ammersee starten würde. Nachdem die politischen Entscheidungen getroffen worden sind, hat sich die gute Vorbereitung bezahlt gemacht. Innerhalb von einer Woche konnten alle Helfer auch praktisch auf den veränderten Wachdienst in Corona-Zeiten geschult werden. Auch wurde der Umgang mit der speziellen Schutzausrüstung für Infektionspatienten nochmals praktisch vorgeführt, damit auch unsere Einsatzkräfte sich optimal schützen können.

Daher steht dem heutigen Wachdienststart am Strandbad. In der Woche darauf wird die Wachstation im Freizeitgelände in Betrieb genommen. „Die Aufgaben der beiden Stationen könnten unterschiedlicher kaum sein.“, berichtete der Stellvertretende Technische Leiter Frederik Riedel, „So ist die Station im Strandbad eigentlich bereits weit vor der Badesaison besetzt. Mit dem großen Rettungsboot wird vor allem Seglern und anderen Wassersportlern geholfen. Im Freizeitgelände sind die Helfer hauptsächlich für notfallmedizinische Versorgung und Rettung von Besuchern des Freizeitgeländes im Einsatz.“, führte er weiter aus.

Besatzung des ersten Wachtages vor dem Uttinger Sprungturm.
Hygiene-Schulung in Kleingruppen

Bereit

Uttinger Wasserretter sind auch für Corona-Katastrophenschutzeinsätze vorbereitet

Die Wasserwacht ist am Ammersee für den Wasserrettungsdienst zuständig. Die Wasserwacht steht aber als Teil des Bayerischen Roten Kreuzes auch für Katastrophenschutz-Einsätze bereit. Ein Beispiel hierfür sind die Hochwassereinsätze der letzten Jahre.

Die Einsatzkräfte der Wasserwacht sind alle geschult um notfallmedizinisch handeln zu können. Daher sind auch Unterstützungseinsätze im Bereich der Corona-Krise möglich. Dies geschieht in enger Absprache mit den Kolleginnen und Kollegen der Sanitätsbereitschaft Landsberg. Derzeit ist die Lage aber ruhig, wir sind mit einem Uttinger Wasserretter in der Fieberambulanz in Landsberg tätig.

Um unsere Helfer auf diese ungewöhnliche Lage vorzubereiten, wurden Online-Schulungen zum Thema Infektionsschutz abgehalten. Hierbei wurde das Grundwissen zu Infektionskrankheiten und der richtige Umgang mit der besonderen Schutzkleidung gelehrt. Innerhalb einer Woche konnten wir ca. 80 Prozent unserer Helfer schulen, sodass diese auch sich selbst richtig schützen können, sollten sie im Einsatz in Kontakt mit Corona-Patienten kommen.

Traditionsausflug ins Rheinland

Uttinger Wasserretter unterstützen erneut beim Karneval in Rheinland – eine beginnende Tradition

Im Rheinland sind in der „fünften Jahreszeit“ immer sehr viele Sanitätsdienste für Karnevalsumzüge, -partys und -versammlungen durch die Hilfsorganisationen abzuleisten. Nachdem einige der dortigen Helfer auch selbst am Karnevalstreiben teilnehmen möchten, werden die Einsatzkräfte oft zur Mangelware. Daher unterstützen viele auswärtige Sanitäter*innen das närrische Treiben.

Für die Uttinger Wasserretter ist es mittlerweile ein fester Bestandteil auf dem Jahresplan: der Karneval in und um Bornheim. Zustande gekommen ist diese Unterstützung durch eins unserer Mitglieder. Marcus studiert Physik in München und hat den Kontakt hergestellt. Mittlerweile ist sogar eine weitere Bornheimerin an den Ammersee gekommen, um hier ein freiwilliges soziales Jahr zu absolvieren.

Der Kontakt und der Zusammenhalt zwischen dem DRK Ortsverein Bornheim und der Wasserwacht Utting wird immer stärker. Man fährt nicht mehr zu „Fremden“ um diese zu unterstützen, man fährt zu Freunden, mit denen auch unterjährig ein reger Austausch stattfindet.

Nicht nur der Zusammenhalt funktioniert einwandfrei, auch die Zusammenarbeit ist problemlos möglich. In der Notfallmedizin wird nach einheitlichen Standards gearbeitet. So war es dieses Jahr problemlos möglich, dass zwei bayerische Rettungssanitäter bei einer akut erkrankten Person in einem nordrhein-westfälischen Rettungswagen bei der Arbeit unterstützten.

Wir freuen uns schon jetzt wieder auf das nächste Jahr in Bornheim. Und auch rheinländischen Kollegen haben bereits wieder zugesichert, dass sie uns bei den Landsberger Großveranstaltungen im Juli – das Kaltenberger Rittetunier – unterstützen werden.

Absicherung des Karnevalsumzuges im Ortsteil Hemmerich
Aufbau der Unfall-Hilfsstelle (UHS)
Die UHS in Kardorf
Gruppenbild der Rotkreuz-Einsatzkräfte beim Umzug in Bornheim.

Workshop-Tag

Uttinger Wasserretter planen die Wachsaison 2020

Knapp 30 Mitglieder der Wasserwacht Utting fanden sich am 26.10.2019 zum Workshop-Tag im Lehrsaal des Feuerwehrhauses Utting ein. Nach einem gemeinsamen Frühstück stellten Vorsitzender Markus Leiter und Stellv. Technischer Leiter Frederik Riedel das Tagesprogramm vor.

Hobby, Berufsleben und Familie unter einen Hut zu bekommen, wird immer schwieriger. Daher wurde bereits im Herbst 2019 das Wachplan-Modell für das Jahr 2020 in Kleingruppen erarbeitet. Ziel ist es, den Wachplan so zu gestalten, dass sich jedes Mitglied entsprechend der persönlich verfügbaren Freizeit wiederfinden kann. Dabei wurden die Vorschläge der aller Mitglieder berücksichtigt. Nachdem die verschiedenen Ideen vorgestellt wurden, wurde diese geclustert und von anderen Gruppen weiterentwickelt. Letztlich wurde durch eine Abstimmung das neue Wachplan-Modell für die Saison 2020 gewählt.

Frisch gestärkt durch ein gutes Mittagessen der Metzgerei Gall starteten wir mit dem Praxistraining. Die Mitglieder der Wasserwachten sind neben der Wasserrettung auch im Bereich der Notfallmedizin geschult. Ein wesentlicher Baustein dabei ist die Reanimation. Im Workshop-Tag wurden nochmals die Handlungsabläufe trainiert und verbessert.

Zunehmend ist zu beobachten, dass der See auch in den Wintermonaten ein beliebtes Ziel für Wassersportler geworden ist. Durch die gefährlich niedrigen Wassertemperaturen gibt es allerdings im Notfall keine Zeit zu verlieren. Daher wurden nochmals alle Mitglieder der Wasserwacht auf die schnelle Rettung auf das Motorboot vorbereitet. Die Vorgänge wurden am Nachmittag praktisch am See geübt.

Erarbeitung der Wachplan-Konzepte
Vorstellung der Ergebnisse
Rettung einer Person auf das Motorboot

Wasserrettungsfortbildung für ILS-Mitarbeiter

Notruf-Disponenten bilden sich am Ammersee fort

Ein gekentertes Segelboot, eine Person die droht unter zu gehen, ein manövrierunfähiges Boot oder die zeitkritische Vermisstensuche. All dies sind Aufgaben der Wasserwacht am Ammersee. Aber auch alles Einsatzlagen, die einheitlich über den Notruf 112 bei der Integrierten Leitstelle (ILS) in Fürstenfeldbruck gemeldet werden. Die ILS übernimmt dann die Notrufaufnahme, die Alarmierung der Wasserrettung-, Landrettungs- und Luftrettungseinheiten und begleitet den Einsatz.

Disponenten der Integrierten Leitstelle haben eine fundierte Ausbildung im Bereich Rettungsdienst und Feuerwehr. Um das bereits vorhandene Wissen im Fachbereich Wasserrettung zu festigen, haben sich Disponenten der ILS Fürstenfeldbruck auf den Weg nach Utting am Ammersee gemacht um das Gewässer näher kennenzulernen und Kontakt mit den Rettern herzustellen.

Damit das alles aber nicht nur theoretisch von Statten geht, durften die Notruf-Disponenten auch im Selbstversuch die Wasserrettung als Ertrinkender und als Retter erleben und wurden dabei von einem fachkundigen Ausbilder Wasserretter angeleitet.

Um weiteres gegenseitiges Verständnis aufzubauen, konnten die Kollegen aus Fürstenfeldbruck selbstverständlich auch das Motorrettungsboot selbst steuern und dabei feststellen, wie wenig Funkkontakt man halten kann, wenn man bei Wellengang Steuer und Gashebel in der Hand und den Lärm des Bootes im Hintergrund hat.

Ein hervorragender Nachmittag, um die Zusammenarbeit zwischen der Leitstelle und der durchführenden Wasserrettung weiter zu stärken.