• Rettungsübung von Feuerwehr und Wasserwacht Utting 2019
    Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Utting

  • Helfer vor Ort Einsatz mit Hubschrauber und Quad der Wasserwacht
    Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

  • Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

  • Rettungswagen, Notarzt und Einsatzleiter Wasserrettung in Utting am Ammersee
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  • Quad Helfer vor Ort Wasserwacht Utting
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  • Wasserwacht Utting Schlauchboot 99/2 IRB Lava Marine RTB 1
    Mit Sicherheit am Wasser.

    Wasserwacht Utting

Autor: Christoph Ruml

Helfer vor Ort im Dienst

Erste Einsätze für den Helfer vor Ort (HvO) Utting

Seit diesem Wochenende ist unser Einsatz-Quad offiziell als „Helfer vor Ort“ gemeldet.

Sobald unsere Station besetzt ist, alarmiert die ILS Fürstenfeldbruck das Quad, wenn es in Utting zu einem medizinischen Notfall kommt. Ausgerüstet mit Norfallrucksack und Defibrillator (AED) können unsere Wasserretter so schon wenige Minuten nach der Alarmierung lebensrettende Maßnahmen ergreifen.

Am heutigen Sonntag kam das Quad drei Mal zum Einsatz. Zudem rückte unser Rettungsboot im Laufe des Nachmittags zu zwei Einsätzen aus.

Erfolgreicher Kurs

Sechs Mitglieder absolvierten erfolgreich die Prüfung zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst. Diese bildet den Einstieg in die Ausbildung zum Wasserretter. Lehrinhalte sind Einsatztaktik, Reanimation, Umgang mit belastenden Situationen und die Rettung von Ertrinkenden. Herzlichen Glückwunsch an die Teilnehmer!

Einsatz-Quad als Helfer vor Ort beim ersten Einsatz: schwerverletztes Kind
Reanimationsübung bei der Ausbildung zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst

Die Flagge weht wieder

Wachdienst-Beginn in Utting

Noch ist es wolkig, als Wachleiter Marcus Müller gegen neun Uhr die Wasserwacht-Fahne am Fuß des Uttinger Sprungturms hisst. Die Pause zwischen dem letzten Wachdienst des vergangenen Jahres und dem heutigen Saisonauftakt war noch nie so lange. Normalerweise wird bei den Uttingern bereits Mitte April das erste Mal Flagge gezeigt. Aufgrund der Corona-Ausgangsbeschränkungen wurde der Wachdienstbeginn dieses Jahr nach hinten verschoben. Natürlich waren die Helfer aber über Piepser für akute Notfälle immer erreichbar.

Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück teilt Marcus Müller seine Wachmannschaft für den heutigen Tag ein. Nachdem das Strandbad noch geschlossen ist, fällt Marcus dies besonders leicht. Dienst wird nur noch zu viert, also in der Minimalbesetzung, gemacht. Im Einsatzfall rücken alle vier Wachgänger gemeinsam mit dem Motorrettungsboot aus – oder helfen zu zweit mit dem Quad, um bei lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen in Utting Hilfe zu leisten.

Abstand und Hygiene sind das A und O

Den vier Wachgängern ist klar, dass das Ansteckungsrisiko durch das neuartige Corona-Virus auch vor ehrenamtlichen Helfer nicht halt macht. Alle Mitglieder durchliefen Online-Schulungen, welche sie auf die Hygiene- und Desinfektionsregeln und den besonderen Umgang mit Infektionspatienten vorbereiteten.

Auch beim Wachdienst gibt es klare Regeln: Abstand halten (wann immer möglich), auf dem Boot wird ein Mund-Nasen-Schutz getragen und Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen werden verstärkt durchgeführt.

Jetzt musste es schnell gehen

Lange war nicht bekannt, wann der Wachdienst am Ammersee starten würde. Nachdem die politischen Entscheidungen getroffen worden sind, hat sich die gute Vorbereitung bezahlt gemacht. Innerhalb von einer Woche konnten alle Helfer auch praktisch auf den veränderten Wachdienst in Corona-Zeiten geschult werden. Auch wurde der Umgang mit der speziellen Schutzausrüstung für Infektionspatienten nochmals praktisch vorgeführt, damit auch unsere Einsatzkräfte sich optimal schützen können.

Daher steht dem heutigen Wachdienststart am Strandbad. In der Woche darauf wird die Wachstation im Freizeitgelände in Betrieb genommen. „Die Aufgaben der beiden Stationen könnten unterschiedlicher kaum sein.“, berichtete der Stellvertretende Technische Leiter Frederik Riedel, „So ist die Station im Strandbad eigentlich bereits weit vor der Badesaison besetzt. Mit dem großen Rettungsboot wird vor allem Seglern und anderen Wassersportlern geholfen. Im Freizeitgelände sind die Helfer hauptsächlich für notfallmedizinische Versorgung und Rettung von Besuchern des Freizeitgeländes im Einsatz.“, führte er weiter aus.

Besatzung des ersten Wachtages vor dem Uttinger Sprungturm.
Hygiene-Schulung in Kleingruppen

Bereit

Uttinger Wasserretter sind auch für Corona-Katastrophenschutzeinsätze vorbereitet

Die Wasserwacht ist am Ammersee für den Wasserrettungsdienst zuständig. Die Wasserwacht steht aber als Teil des Bayerischen Roten Kreuzes auch für Katastrophenschutz-Einsätze bereit. Ein Beispiel hierfür sind die Hochwassereinsätze der letzten Jahre.

Die Einsatzkräfte der Wasserwacht sind alle geschult um notfallmedizinisch handeln zu können. Daher sind auch Unterstützungseinsätze im Bereich der Corona-Krise möglich. Dies geschieht in enger Absprache mit den Kolleginnen und Kollegen der Sanitätsbereitschaft Landsberg. Derzeit ist die Lage aber ruhig, wir sind mit einem Uttinger Wasserretter in der Fieberambulanz in Landsberg tätig.

Um unsere Helfer auf diese ungewöhnliche Lage vorzubereiten, wurden Online-Schulungen zum Thema Infektionsschutz abgehalten. Hierbei wurde das Grundwissen zu Infektionskrankheiten und der richtige Umgang mit der besonderen Schutzkleidung gelehrt. Innerhalb einer Woche konnten wir ca. 80 Prozent unserer Helfer schulen, sodass diese auch sich selbst richtig schützen können, sollten sie im Einsatz in Kontakt mit Corona-Patienten kommen.

Traditionsausflug ins Rheinland

Uttinger Wasserretter unterstützen erneut beim Karneval in Rheinland – eine beginnende Tradition

Im Rheinland sind in der „fünften Jahreszeit“ immer sehr viele Sanitätsdienste für Karnevalsumzüge, -partys und -versammlungen durch die Hilfsorganisationen abzuleisten. Nachdem einige der dortigen Helfer auch selbst am Karnevalstreiben teilnehmen möchten, werden die Einsatzkräfte oft zur Mangelware. Daher unterstützen viele auswärtige Sanitäter*innen das närrische Treiben.

Für die Uttinger Wasserretter ist es mittlerweile ein fester Bestandteil auf dem Jahresplan: der Karneval in und um Bornheim. Zustande gekommen ist diese Unterstützung durch eins unserer Mitglieder. Marcus studiert Physik in München und hat den Kontakt hergestellt. Mittlerweile ist sogar eine weitere Bornheimerin an den Ammersee gekommen, um hier ein freiwilliges soziales Jahr zu absolvieren.

Der Kontakt und der Zusammenhalt zwischen dem DRK Ortsverein Bornheim und der Wasserwacht Utting wird immer stärker. Man fährt nicht mehr zu „Fremden“ um diese zu unterstützen, man fährt zu Freunden, mit denen auch unterjährig ein reger Austausch stattfindet.

Nicht nur der Zusammenhalt funktioniert einwandfrei, auch die Zusammenarbeit ist problemlos möglich. In der Notfallmedizin wird nach einheitlichen Standards gearbeitet. So war es dieses Jahr problemlos möglich, dass zwei bayerische Rettungssanitäter bei einer akut erkrankten Person in einem nordrhein-westfälischen Rettungswagen bei der Arbeit unterstützten.

Wir freuen uns schon jetzt wieder auf das nächste Jahr in Bornheim. Und auch rheinländischen Kollegen haben bereits wieder zugesichert, dass sie uns bei den Landsberger Großveranstaltungen im Juli – das Kaltenberger Rittetunier – unterstützen werden.

Absicherung des Karnevalsumzuges im Ortsteil Hemmerich
Aufbau der Unfall-Hilfsstelle (UHS)
Die UHS in Kardorf
Gruppenbild der Rotkreuz-Einsatzkräfte beim Umzug in Bornheim.

Workshop-Tag

Uttinger Wasserretter planen die Wachsaison 2020

Knapp 30 Mitglieder der Wasserwacht Utting fanden sich am 26.10.2019 zum Workshop-Tag im Lehrsaal des Feuerwehrhauses Utting ein. Nach einem gemeinsamen Frühstück stellten Vorsitzender Markus Leiter und Stellv. Technischer Leiter Frederik Riedel das Tagesprogramm vor.

Hobby, Berufsleben und Familie unter einen Hut zu bekommen, wird immer schwieriger. Daher wurde bereits im Herbst 2019 das Wachplan-Modell für das Jahr 2020 in Kleingruppen erarbeitet. Ziel ist es, den Wachplan so zu gestalten, dass sich jedes Mitglied entsprechend der persönlich verfügbaren Freizeit wiederfinden kann. Dabei wurden die Vorschläge der aller Mitglieder berücksichtigt. Nachdem die verschiedenen Ideen vorgestellt wurden, wurde diese geclustert und von anderen Gruppen weiterentwickelt. Letztlich wurde durch eine Abstimmung das neue Wachplan-Modell für die Saison 2020 gewählt.

Frisch gestärkt durch ein gutes Mittagessen der Metzgerei Gall starteten wir mit dem Praxistraining. Die Mitglieder der Wasserwachten sind neben der Wasserrettung auch im Bereich der Notfallmedizin geschult. Ein wesentlicher Baustein dabei ist die Reanimation. Im Workshop-Tag wurden nochmals die Handlungsabläufe trainiert und verbessert.

Zunehmend ist zu beobachten, dass der See auch in den Wintermonaten ein beliebtes Ziel für Wassersportler geworden ist. Durch die gefährlich niedrigen Wassertemperaturen gibt es allerdings im Notfall keine Zeit zu verlieren. Daher wurden nochmals alle Mitglieder der Wasserwacht auf die schnelle Rettung auf das Motorboot vorbereitet. Die Vorgänge wurden am Nachmittag praktisch am See geübt.

Erarbeitung der Wachplan-Konzepte
Vorstellung der Ergebnisse
Rettung einer Person auf das Motorboot

Wasserrettungsfortbildung für ILS-Mitarbeiter

Notruf-Disponenten bilden sich am Ammersee fort

Ein gekentertes Segelboot, eine Person die droht unter zu gehen, ein manövrierunfähiges Boot oder die zeitkritische Vermisstensuche. All dies sind Aufgaben der Wasserwacht am Ammersee. Aber auch alles Einsatzlagen, die einheitlich über den Notruf 112 bei der Integrierten Leitstelle (ILS) in Fürstenfeldbruck gemeldet werden. Die ILS übernimmt dann die Notrufaufnahme, die Alarmierung der Wasserrettung-, Landrettungs- und Luftrettungseinheiten und begleitet den Einsatz.

Disponenten der Integrierten Leitstelle haben eine fundierte Ausbildung im Bereich Rettungsdienst und Feuerwehr. Um das bereits vorhandene Wissen im Fachbereich Wasserrettung zu festigen, haben sich Disponenten der ILS Fürstenfeldbruck auf den Weg nach Utting am Ammersee gemacht um das Gewässer näher kennenzulernen und Kontakt mit den Rettern herzustellen.

Damit das alles aber nicht nur theoretisch von Statten geht, durften die Notruf-Disponenten auch im Selbstversuch die Wasserrettung als Ertrinkender und als Retter erleben und wurden dabei von einem fachkundigen Ausbilder Wasserretter angeleitet.

Um weiteres gegenseitiges Verständnis aufzubauen, konnten die Kollegen aus Fürstenfeldbruck selbstverständlich auch das Motorrettungsboot selbst steuern und dabei feststellen, wie wenig Funkkontakt man halten kann, wenn man bei Wellengang Steuer und Gashebel in der Hand und den Lärm des Bootes im Hintergrund hat.

Ein hervorragender Nachmittag, um die Zusammenarbeit zwischen der Leitstelle und der durchführenden Wasserrettung weiter zu stärken.

Eine Aktivität jagt die Nächste

Viele Einsatzstellen für Uttinger Wasserretter

Der Monat Juli ist für das Bayerische Rote Kreuz in Kreisverband Landsberg immer von sehr viel Aktivität bei allen Gemeinschaften geprägt. So auch bei der Wasserwacht-Ortsgruppe Utting, welche neben dem Hauptgeschäft, der Wasserrettung, auch an zahlreichen Sanitätsdiensten, Veranstaltungen und Einsätzen teilnahm.

Jedes Wochenende stemmen zwischen vier und acht aktive Wasserretter den Wachdienst an den beiden Uttinger Wasserrettungsstationen. Nebenbei haben wir traditionsgemäß den Sanitätsdienst auf dem Familienfest bei der Firma Webasto in Utting übernommen. Zudem konnten wir einen weiteren Aktiven zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst (Ausbildungsinfo) ausbilden lassen.

Ritterturnier und Ruethenfest

Eine besondere Herausforderung kommt alle vier Jahre auf das Rote Kreuz zu. Zwei Großevents finden zeitgleich im Landkreis statt und müssen sanitätsdienstlich betreut werden. Neben dem jährlich stattfindenden Kaltenberger Ritterturnier war 2019 auch wieder das Ruethenfest in Landsberg.

Nachdem die aktiven Mitglieder der Wasserwacht neben der Fähigkeit als Rettungsschwimmer auch als Sanitäter ausgebildet werden, konnten wir die Sanitätsbereitschaft Landsberg bei den Absicherungen mit einigen Sanitätern, Rettungssanitätern und Rettungsassistenten unterstützen. Bereits im Juni halfen wir tatkräftig beim PULS Open Air-Festival auf Schloss Kaltenberg mit unseren Fachkräften aus.

Ein Rotes Kreuz

Getreu unserem Motto „Ein Rotes Kreuz“ unterstützen wir die Sanitätsbereitschaften sehr gerne bei Sanitätsdiensten. Im Gegenzug wird uns auch von den Landrettern des Katastrophenschutzes immer wieder mit Fahrzeugen und Einsatzmaterial ausgeholfen.

Das Bayerische Rote Kreuz ist ein starker Verband, welcher besonders hier immer wieder Synergien nutzen kann. Und genau diese Zusammenarbeit klappt im Kreisverband Landsberg hervorragend.

Sanitätsdienst auf den Kaltenberger Ritterspielen
Familienfest der Firma Webasto

Fahrzeugsegnung unseres Quads

Zwei starke Partner segnen Fahrzeuge zusammen

Vor einiger Zeit ist das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Utting in Dienst genommen worden. Im Juni 2019 folgte nun ein weiteres Fahrzeug im Uttinger Hilfeleistungssystem: Die Wasserwacht Utting hat ein gebrauchtes Quad erworben, ausbauen lassen und anschließend selbst beklebt.

Gemeinsam mit der Feuerwehr Utting konnte das Quad am sechsten Juli ökumenisch gesegnet werden. Anschließend konnten das Quad, sowie ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes und diverse weitere Einsatzfahrzeuge beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Utting besichtigt werden. Um die Verpflegung kümmerte sich Heidis Imbisswagen und es gab es selbstgemachte Kuchen. Außerdem durften wir die Besucher mit vielen erfrischenden Cocktails verköstigen.

Spannende Vorführungen

Im Rahmen verschiedener Einsatzübungen zeigten die Helfer von Feuerwehr und Wasserwacht ihr Können. Bei einem angenommen Zimmerbrand verfolgten die Zuschauer die Suche und Rettung von zwei Personen, die im Anschluss von Wasserwacht und Rettungsdienst versorgt wurden. Im Laufe des Abends ging es dann weiter mit einer Vorführung zum Thema Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Verletzter schonend aus seinem Auto gerettet, wofür die Feuerwehr das Dach des Fahrzeugs vollständig entfernte. Auch hier wurde der Patient von Rettungsdienst und Wasserwacht versorgt und anschließend abtransportiert.

Wir möchten uns ganz herzlich bei der Feuerwehr Utting für die grandiose Zusammenarbeit, sowie bei allen Gästen für ihr Kommen bedanken!

Hier finden Sie eine umfangreiche Bildergalerie von dem Tag.

Fahrzeugsegnung Feuerwehr und Wasserwacht Utting
Ökumenische Segnung.
Festzug zum Feuerwehrhaus.
Anfassen, staunen, erleben: Der Tag der offenen Tür.
Vorführung: Schonende Rettung nach Verkehrsunfall.
Der Patient ist aus dem Fahrzeug befreit und kann auf die Trage gelegt werden.

Beklebung für das Quad

Uttinger Wasserretter bekleben Quad für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr

Um eine bestmögliche Sicherheit für die Einsatzkräfte sicher zu stellen, werden die Fahrzeuge mit gut erkennbaren Farben gestaltet. Dafür werden sie in Neonfarben und mit reflektierenden Konturstreifen beklebt.

Auch die Wasserwacht Utting möchte diese Sicherheit für ihre aktiven, ehrenamtlichen Mitglieder gewährleisten. Neben der Warnschutzkleidung der Helfer, bekommt auch das Quad (ATV) eine hochsichtbare Beklebung mit reflektierendem Anteil.

Nachdem eine Beklebung auf einem Fahrzeug schnell mehrere tausend Euro kosten kann, haben sich drei Mitglieder der Ortsgruppe an einem Samstag zusammen gefunden und das ATV in neun Stunden Arbeit beklebt. Davor wurden etliche Stunden für die Planung den Entwurf der Beklebung aufgewendet. Wir sind der Meinung: Das Ergebnis kann sich deutlich sehen lassen, die Arbeit hat sich gelohnt!

Vielen Dank an die Firma Texas Trading GmbH für die Bereitstellung der Halle.

Gerne können Sie sich am 06.07.2019 ab 15:00 Uhr am Feuerwehrhaus Utting beim Tag der offenen Tür über das Quad und die Arbeit der Wasserwacht informieren.

Erste Quartalsübung 2019

Fortbildung für die Uttinger Wasserretter

Am Dienstag, den 26.03.2019, haben sich über 30 aktive Mitglieder der Wasserwacht Utting zur ersten Quartalsübung für das Jahr 2019 eingefunden.

Die Quartalsübungen werden genutzt um theoretische und praktische Kenntnisse und Fähigkeiten zu Verbessern und neu zu schulen. Des Weiteren erhalten die Einsatzkräfte notwendige Einweisungen und werden über Neuerungen im Dienstbetrieb informiert.

Am Dienstagabend wurden zuerst die jährlichen Ein- und Unterweisungen durch den Stellv. Technischen Leiter Frederik Riedel und den Vorsitzenden der Ortsgruppe, Markus Leiter, übernommen. Sicherheitsbelehrung, Rettungswesteneinweisung, Besprechung des Wachplanes, allgemeine Neuerungen und viele weiteren Themen standen auf dem Plan.

Nach dem theoretischen Teil ging es in zwei Gruppen in die Praxis. Alle, die sich im Umgang mit den Digitalfunkgeräten und den Einsatzberichten bereits fit genug fühlten, wurden in einem Führungssimultationstraining auf die Einsatztatik von Wasserrettungseinsätzen am Ammersee vorbereitet. Dafür bauten wir ein biertischgroßes Luftbild des Ammersee vor Utting auf. Die Teilnehmer wurden mit Funkgeräten ausgestattet und jedem wurde eine Aufgabe zugeteilt. Es galt den Einsatz eines gekenterten Segelbootes mit untergegangen Segeler zu bearbeiten und mögliche Einsatztatiken herauszuarbeiten.

Für die zweite Gruppe hieß es auch: Digitalfunkgerät in die Hand und Menüs und Funktionen erforschen. Nachdem dieser spannende Part erledigt war, wurden noch für ein Einsatzbeispiel das entsprechende Patientenprotokoll erstellt und auf die Abrechnungsbesonderheiten der Wasserrettung eingegangen.

Wie immer endete der Abend in einem gemütlichen Beisammensein um die Kameradschaft der Wasserwacht weiter zu stärken.

Unterweisungen und wichtige Informationen für die Saison 2019.
Jeder hat seine Aufgabe: Führungssimulationstraining.