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Jahresstatisitk der Helfer vor Ort

Die Helfer vor Ort kommen zum Einsatz, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Ausgestattet mit einer Notfallausrüstung sind unsere Helfer zur Stelle, damit frühstmöglich lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden. Hier finden Sie einen kleinen Überblick über die Arbeit unserer Helfer vor Ort im vergangenen Jahr. Bei Fragen zu der Statistik sind wir gern für Sie da.

Besetzung

Besetzt: 8.605,77 Stunden (96,65 % des Jahres)

Unbesetzt: 298,23 Stunden (3,35 % des Jahres)

Wir waren minimal besser besetzt als im Vorjahr. In 2024 hatten wir eine Ausfallzeit von 3,47 % (305,00 Stunden). Die längste Abmeldung war 10 Stunden 39 Minuten am 05.07.2025. Da der HvO 100 % ehrenamtlich gestellt wird und es keine Arbeits-Freistellung der Helfer für die Einsätze gibt, werden alle Einsätze in der Freizeit erbracht. Daher kommt es vereinzelt immer wieder zu kurzen Abmeldezeiten.

Einsätze

513 Einsätze Gesamt

327 Einsätze als RD 1 Einsatz | Einsätze ohne Notarztbeteiligung

182 Einsätze als RD 2 Einsätze | Einsätze mit Notarztbeteiligung (inkl. Nachforderung)

4 Einsätze als sonstige Einsätze | Einsätze als RD 3 / RD 4 oder Wasserrettung

Einsatzorte

1Utting254 Einsätze
2Dießen48 Einsätze
3Schondorf46 Einsätze
4Finning42 Einsätze
5Hofstetten32 Einsätze
6Holzhausen27 Einsätze
7Riederau22 Einsätze
8Hechenwang10 Einsätze
9Windach7 Einsätze
10Achselschwang5 Einsätze
10Steinebach5 Einsätze
12Rieden3 Einsätze
13Eching a.A.1 Einsatz
13Lengenfeld1 Einsatz
13Raisting1 Einsatz
Gesamt513 Einsätze

55,75 Prozent unserer Einsätze finden in Utting und seinen Ortsteilen statt.
44,25 Prozent sind wir für unsere Nachbargemeinden unterwegs.

Einsatzzeiten

Verteilung der Einsätze über die Tageszeit:

Wir fahren pro Woche im Durchschnitt 9,68 Einsätze. Dies ergibt einen Tagesschnitt von 1,39 Einsätzen.
In der Einsatzschwächsten Woche vom 14.04.2025 bis 20.04.2025 (KW 16) sind wir nur 1 Einsatz gefahren. In dieser Woche waren wir 100 % besetzt.
In der Einsatzstärksten Woche vom 06.10.2025 bis 12.10.2025 (KW 41) sind wir 24 Einsätze gefahren. Auch in dieser Woche waren wir 100 % besetzt.

Unterstützen

Die Ausrüstung der Helfer vor Ort wird vollständig durch Spenden finanziert. Unterstützen Sie uns:

Spendenkonto 

Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Landsberg am Lech
Sparkasse Landsberg-Dießen
IBAN: DE44 7005 2060 0000 7005 75
BIC: BYLADEM1LLD
Verwendungszweck: Spende Wasserwacht Utting

Mehr über die Helfer vor Ort erfahren ⟩

Christbaumsammlung

Knut!

Auch dieses Jahr sammeln wir wieder die Uttinger Christbäume. Alle Erlöse kommen der Wasserwacht Utting zu Gute.

Die Bäume bitte am 10.01.26 bis spätestens 9:00 Uhr abgeschmückt und mit Banderole versehen gut sichtbar an den Straßenrand legen.

Banderolen können Sie ab sofort für 5,- € erwerben: 🎗️

  • Ammersee-Apotheke
  • EDEKA Erath
  • Das Kinderspiel in der Bahnhofstraße
  • REWE Höcker in Utting
  • VR-Bank in Utting
  • Sparkasse in Utting
  • Bestellung per Email & Zahlung via PayPal

Bestellungen und Fragen an: knut@wasserwacht-utting.de

Wass wenn wir Ihren Baum übersehen haben? Bitte melden Sie sich via Mail knut@wasserwacht-utting.de oder telefonisch unter 0179 5337650.

Offizieller Spatenstich

Mit dem offiziellen Spatenstich haben am vergangenen Freitag die Bauarbeiten für die neue Wasserrettungsstation im Uttinger Freizeitgelände begonnen. Nach Jahren der Planung rückt damit ein Projekt näher, das die Sicherheit am Ammersee langfristig stärken soll. Bis Sommer 2026 soll das Gebäude fertiggestellt sein. Gut 300.000 Euro investiert die Gemeinde Utting in den Neubau, bestehend aus Rettungsstation und Bootsschuppen. Dabei erstellt die Gemeinde das Gebäude an sich, den Innenausbau übernimmt die Wasserwacht Utting anschließend in Eigenleistung.
Zu der Veranstaltung waren neben dem Bürgermeister Florian Hoffmann auch zahlreiche Vertreter des Gemeinderates gekommen. Zudem nutzten viele Mitglieder der Ortsgruppe der Wasserwacht und des BRK-Kreisverbandes, unter ihnen auch der BRK-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Alex Dorow, die Gelegenheit, den Startschuss für das Zukunftsprojekt mitzuerleben.

Bürgermeister Hoffmann betonte die Bedeutung des Projekts für die Sicherheit und die Infrastruktur am Ammersee: „Die Wasserwacht leistet hier seit vielen Jahren unverzichtbare Arbeit. Mit der neuen Station schaffen wir eine moderne Grundlage, damit die Helferinnen und Helfer auch in Zukunft optimal ausgerüstet sind.“

BRK-Kreisvorsitzender Alex Dorow hob in seiner Ansprache besonders den Stellenwert des Ehrenamts hervor: „Ohne das Engagement der vielen Ehrenamtlichen wäre eine funktionierende Wasserrettung am Ammersee nicht denkbar. Die neue Station ist auch eine Wertschätzung für alle, die ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen.“

Die neue Station soll der Wasserwacht Utting nicht nur witterungssichere Räumlichkeiten bieten, sondern auch bessere Bedingungen für Einsätze, Schulungen und die Jugendarbeit schaffen. „Es ist schon eine gewisse Herausforderung, all diese Anforderungen in einem möglichst kompakten Baukörper zu realisieren“, bemerkt Architekt Cedrik Ehlers. Der Ausbau in Eigenleistung ist dabei ein großer Beitrag der Ehrenamtlichen um die Gesamtkosten im Rahmen zu halten.
Frederik Riedel, der Technische Leiter der Wasserwacht dankt den knapp 100 Uttinger Bürgerinnen und Bürgern, die das Projekt bereits unterstützt haben. Er betonte, die Spendenbereitschaft im Ort sei beeindruckend und zeige, wie tief die Wasserwacht in der Gemeinde verwurzelt sei. Gleichzeitig machte er deutlich, dass für den Innenausbau der neuen Station weiterhin Spenden benötigt würden und jeder Beitrag helfe, das Projekt bestmöglich umzusetzen.

Es geht los!

Die neue Wasserrettungsstation im Uttinger Freizeitgelände

Unsere Wasserwacht-Station am Uttinger Campingplatz ist seit vielen Jahren ein wichtiger Ort für unsere Arbeit am Ammersee: Hier sorgen wir für die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Verfaultes Holz, sowie Ratten und Mäuse in der Hütte machen den Neubau der Station – so charmant die alte Hütte auch war – unumgänglich. Regelmäßig musste angeknabbertes Sanitätsmaterial entsorgt werden. An diversen Stellen, sei es in Taschen von Einsatzjacken, Neopren-Füßlingen oder im Bereich der Küche wurden Hinterlassenschaften von Nagetieren gefunden. Ein Zustand, welcher den Ehrenamtlichen nicht mehr länger zugemutet werden konnte.

Der alte Holzbau konnte im Oktober in Eigenleistung abgerissen werden, noch im November erfolgt der Spatenstich für die neue Rettungsstation.

Ihre Unterstützung zählt:

Als Eigentümer der Rettungsstation übernimmt die Gemeinde Utting erfreulicherweise den Bau der Hütte. Den Innenausbau – von der Einsatztechnik über die Ausstattung der Sanitätsräume bis hin zu Möbeln – müssen wir jedoch selbst finanzieren. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.

Jeder Beitrag hilft uns, unsere ehrenamtliche Arbeit auch in Zukunft zuverlässig und sicher fortzuführen. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit unsere neue Station bald voll einsatzbereit ist!

Spendenkonto:

Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Landsberg am Lech
IBAN: DE44 7005 2060 0000 7005 75
Zweck: Spende Wasserwacht Utting

Ab 300,- Euro erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung.
Bei Spenden unter 300,- Euro reicht grundsätzlich der Kontoauszug als Nachweis gegenüber dem Finanzamt. Auf Wunsch stellen wir aber auch auch gerne bei Beträgen unter 300,- Euro eine Spendenbescheinigung aus.

Vielen Dank im Namen aller ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer!

Fischerstechen in Utting

Freundschaft, Action und ein Hauch Bretagne am Ammersee

Das Fischerstechen im Uttinger Summerpark war wieder ein Spektakel: Acht Teams stiegen am vergangenen Sonntag in die Boote, um sich auf dem Wasser mit Lanzen zu duellieren – sportlich und humorvoll. Anlass war der Besuch einer Jugendgruppe aus Auray, Uttings Partnerstadt in der Bretagne. Drei der teilnehmenden Teams kamen aus Frankreich. Sie sorgten für internationalen Charme und hatten ausgelassene Fans dabei, die echte Arenastimmung am Ufer aufkommen ließen.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Spektakel vom Ufer aus – und wurden mit einem packenden Turnier belohnt. Glück mit dem Wetter hatten die Veranstalter ebenfalls: Erst wenige Minuten nach dem letzten Duell setzte der Regen ein.

Sieger des Turniers wurde das Team „Fischfutter“ mit Kapitän Patrick Schneider, das sich in einem spannenden Finale durchsetzte. Den zweiten Platz holte sich das Team „Entenpolizei“ von der Wasserwacht Utting, unter der Leitung von Valentin Ernst. Platz drei ging an die Feuerwehr Utting, die unter dem Namen „Feierstecher“ und mit Kapitän Florian Geier antrat. Einen ganz besonderen Eindruck hinterließ das französische Team „Les Chatons“ aus Auray – das zwar nicht den Sieg, dafür aber den Titel als „verrücktestes Team“ des Tages gewann.

Das Fischerstechen war mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb – es war Ausdruck der lebendigen Freundschaft zwischen Utting und Auray. „Gerade solche Begegnungen schaffen echte Verbindungen zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern,“ so Uttigns Bürgermeister Florian Hoffmann, der dem Turnier als Zuschauer beiwohnte.

Zu Gast auf der Feuerwache 4 in München

Die Leitstelle der Landeshauptstadt hautnah

In der vergangenen Monatsübung durften wir, die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Wasserwacht Utting, einen besonderen Einblick in die Arbeit unserer hauptberuflichen Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr München erhalten. Im Rahmen unserer Monatsübung ging es dieses Mal nicht an den Ammersee, sondern mitten hinein ins Herz der Großstadt – zur Feuerwache 4 im Herzen Münchner.

Bereits beim Eintreffen wurde deutlich: Diese Wache ist etwas Besonderes. Sie ist nicht nur eine der größten Feuerwachen Münchens – sie beheimatet auch die Integrierte Leitstelle München (ILS), die Zentrale für sämtliche Notrufe aus München und dem Landkreis. Genau hier laufen rund um die Uhr Notrufe aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz ein und werden blitzschnell koordiniert.

Nach einer freundlichen Begrüßung durch Adrian Riedel von der Feuerwehr begann eine eindrucksvolle Führung durch die verschiedenen Bereiche der Wache. Besonders faszinierend war der Besuch in der Leitstelle selbst. In dem Raum voller Monitore und hochmoderner Technik konnten wir hautnah miterleben, wie Einsatzkräfte innerhalb von Sekunden disponiert und Einsätze koordiniert werden.

Aber auch die anderen Stationen der Führung hatten es in sich: Von der Fahrzeughalle mit modernsten Einsatzfahrzeugen bis hin zum Schulungsbereich erhielten wir spannende Einblicke in den Arbeitsalltag der Feuerwehr. Dabei wurde schnell klar, wie engmaschig das Zusammenspiel aller Rettungskräfte funktioniert – sei es bei Brandeinsätzen, schweren Verkehrsunfällen oder auch bei Wasserrettungen.

Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr hat gezeigt, wie wichtig regelmäßige Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis im Rettungsdienst sind. Gleichzeitig wurde uns erneut bewusst, wie viel Verantwortung wir als Ehrenamtliche tragen – und wie sehr wir Teil eines großen Ganzen sind. Wir bedanken uns herzlich bei der Berufsfeuerwehr München für die offene Tür, die spannenden Einblicke und die freundliche Begleitung durch die Wache 4.

Für Notfälle auf dem Dampfer gerüstet: Rettungsübung mit der Bayerischen Seenschifffahrt

Am vergangenen Samstag wurde der Ammersee zur Bühne einer groß angelegten Rettungsübung. Rund 60 Einsatzkräfte von Wasserwacht und Feuerwehr trainierten unter realistischen Bedingungen verschiedenste Notfallszenarien – und zeigten eindrucksvoll, wie professionelle Hilfe im Ernstfall aussieht.

Organisiert wurde die Übung von der Kreis-Wasserwacht Landsberg am Lech in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Seenschiff-fahrt. Beteiligt waren alle am Ammersee ansässigen Wasserwacht-Ortsgruppen sowie die Feuerwehren aus Dießen und Schondorf. Unterstützt von der Crew der Seenschifffahrt wurde der gesamte See zur Kulisse eines komplexen Einsatztrainings.

Die Übungen fanden auf den beiden Fahrgastschiffen MS Utting und MS Augsburg statt. Dort wurden unterschiedliche Einsatzszenarien geprobt – etwa die sichere Übergabe von Personen, darunter auch Rollstuhlfahrer und liegende Patienten, von Bord auf die Rettungsboote. Eine Aufgabe, die viel Präzision, Koordination und gegenseitiges Vertrauen erfordert.

Ebenso anspruchsvoll war die medizinische Versorgung in engen, schwer zugänglichen Bereichen wie der Bordküche oder dem Maschinenraum – Bedingungen, unter denen jede Bewegung sitzen muss.

Eine der größten Herausforderungen war das Schleppen der großen Dampfer durch die verhältnismäßig kleinen, aber leistungsfähigen Rettungsboote. Diese Manöver erfordern nicht nur technisches Können, sondern auch viel Feingefühl – denn die Schiffe sind aufgrund ihres Gewichtes sehr träge und haben durch ihre Größe eine enorme Angriffsfläche für den Wind. Selbst bei leichtem Wetterdruck geraten sie schnell außer Spur, was die Steuerung durch die ziehenden Boote extrem erschwert. 

Besonders beeindruckend war das reibungslose Zusammenspiel aller Beteiligten. Die Einsatzkräfte der Wasserwacht, die Feuerwehren und die Besatzungen der Schiffe arbeiteten Hand in Hand – über Organisationsgrenzen hinweg. Alle Beteiligten zeigten, dass sie sich aufeinander verlassen können.

Ein großer Dank gilt dem Team der Bayerischen Seenschifffahrt, das mit der Bereitstellung der Schiffe und der aktiven Mitwirkung einen entscheidenden Beitrag zur Übung geleistet hat. Nur mit solch starken Partnern sind praxisnahe Trainings in dieser Qualität möglich.

Reanimationstraining beim Sport- und Gesundheitstag des TSV Utting

Am vergangenen Wochenende war die Wasserwacht Utting Teil des Sport- und Gesundheitstags beim TSV Utting. Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte die Vorsitzende des TSV, Steffi Bichler, die Teilnehmenden und betonte die Bedeutung von Gesundheitsvorsorge und einem aktiven Lebensstil.

Anschließend folgte ein informativer Vortrag von Notarzt Dr. Klaus Nafzger, der anschaulich erklärte, wie man sich auf medizinische Notfälle im häuslichen Umfeld vorbereiten kann und wie wichtig ein sicheres Verhalten im Ernstfall ist.

Im Anschluss konnten die Teilnehmenden an unserer Station selbst aktiv werden: Unter Anleitung unserer erfahrenen Einsatzkräfte übten sie die stabile Seitenlage und Reanimation. Diese praktische Erfahrung ist besonders wichtig – denn bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Laien, die schnell mit der Wiederbelebung beginnen, verdoppeln bis verdreifachen die Überlebenschancen der betroffenen Person. Daher ist es unser Ziel, möglichst viele Menschen mit diesen lebensrettenden Maßnahmen vertraut zu machen.

Neben unserer Station bot der TSV Utting weitere Mitmachangebote rund um Fitness und Gesundheit – ein rundum gelungener Tag für alle Beteiligten!

Sie möchten auch ein Erste-Hilfe-Training in Ihrem Uttinger Verein anbieten?

Dann kommen Sie gerne auf uns zu – wir unterstützen Sie dabei!

Grundkurs PSNV: Ausbildung für Krisenhelfer

Am 08. und 09. Februar 2025 fand in Landsberg am Lech der Grundkurs Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) statt. Der Lehrgang wurde vom BRK Bezirksverband Oberbayern organisiert und von Ausbilderin Anna Röck geleitet.

Neben der medizinischen Versorgung von Betroffenen rückt zunehmend die ganzheitliche Betreuung in den Fokus. Um den Helfern das notwendige Handwerkszeug für diese anspruchsvolle Aufgabe zu vermitteln, wurden die Teilnehmer in verschiedenen Themenbereichen geschult. Dazu gehörten unter anderem Grundlagen der Kommunikation, psychiatrische Notfälle, Psychotraumatologie sowie Selbstschutz und Psychohygiene.

Ziel der Ausbildung ist es, Helfer zu befähigen, in den ersten 30 Minuten qualifizierte psychische Ersthilfe zu leisten, bis spezialisierte Facheinsatzkräfte (PSNV-B) eintreffen. Da die psychische Betreuung kommunikativ, fachlich und emotional herausfordernd ist, bietet der Kurs eine fundierte Basis für den Umgang mit belasteten Betroffenen. Gleichzeitig sollen die Teilnehmer lernen, eigene psychische Belastungen wahrzunehmen und gegebenenfalls selbst Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Von den 18 Teilnehmern kamen neun von der Wasserwacht Utting. Giulia Massetti zeigte sich beeindruckt: „Mir wurde erst durch den Kurs bewusst, wie wichtig die ersten Minuten nach einem Notfall sind. Jetzt fühle ich mich sicherer darin, Menschen in Krisensituationen beizustehen.“

Der Grundlehrgang PSNV bildet die Grundlage für weiterführende Ausbildungen in der Betroffenen- und Einsatzkräftenachsorge. Mit dem erfolgreichen Abschluss sind die Teilnehmer nun besser vorbereitet, um in Krisensituationen kompetent und einfühlsam Unterstützung zu leisten.